6 Tatsachen, warum Du immer zuerst vor der eigenen Tür kehren solltest

N-Limits Foto Besten lehnt an der Wand Borsten oben (Nahaufnahme)
Bild: TanteTati @Pixabay.com

Einleitung: Gelegentlich mischen wir uns  „ungefragt und ungebeten“ in die Probleme Anderer ein,  weil wir gerne von den eigenen Problemen ablenken wollen! Aber: Wir haben oftmals gar nicht das Recht dazu uns einzumischen bzw. vergessen regelmäßig, dass wir selbst im Glashaus sitzen. Die 6 folgenden Tatsachen sollen Dir zeigen, warum Du immer zuerst vor deiner Tür kehren solltest.

Lernbereich (Die 6 Tatsachen):

  1. Wir machen uns über die Probleme Anderer lustig, können nicht verstehen warum sie in ihnen stecken und geben schlaue Ratschläge, wie man es besser machen kann. In den meisten Fällen können wir das aber selbst nicht besser, weil wir ganz ähnliche Probleme haben.
  2. Wir erwarten Reaktionen und Handlungen, die wir selbst nie umsetzen würden. Uns selbst erzählen wir aber, dass wir es sehr wohl so tun würden. Das ist eine sehr effektive Art sich selbst etwas vor zu machen.
  3. Es gibt NIEMANDEN, der keine Probleme hat, egal wie lange er sich und Andere vom Gegenteil überzeugen will. Damit hat auch NIEMAND die Berechtigung zuerst bei Anderen zu schauen, anstatt bei sich selbst.
  4. Es ist menschlich absolut ungerecht und zeitgleich auch das eigene Armutszeugnis, jemanden eines Besseren belehren zu wollen, wenn man es selbst nicht einen Deut besser beherrscht.
  5. Wir tun anderen Menschen weh und bringen sie in unangenehme Situationen, nur weil es leichter ist mit dem Finger auf Andere zu zeigen, anstatt selbst in den Spiegel zu schauen.
  6. Wenn jeder vor seiner eigenen Haustür kehrt, dann ist es „überall“ sauber – es tut also gar nicht Not, dass wir bei den Anderen mithelfen oder beurteilen wollen! Wenn man gefragt wird, ist das natürlich eine andere Sache.

Transfer:  Beleuchte dich selbstkritisch, wie häufig Du dich in den Problemen der Anderen wiederfindest und dabei  wieder nicht an den eigenen arbeitest. Schau immer zuerst, was bei Dir selbst nicht läuft, bevor Du dir anmaßt, es bei Anderen zu beurteilen! Nimm Dir bewusst vor, über nichts mehr „zu lästern“ oder es besser wissen zu wollen, was Du selbst „aktiv“ nicht umsetzt oder bereits aus eigener Kraft umgesetzt hast – das macht dich sympathischer!

Persönliche Ratschläge: Das Beste was Du tun kannst, ist Dir klar zu werden, dass auch Du dein Päckchen mit Dir rumträgst und nicht nur die Anderen ein Päckchen zu tragen haben! Sei Dir immer bewusst, dass einige der Anderen deine eigenen Probleme und Defizite genau kennen und Du dich eher unbeliebt bei jenen machst, wenn Du zu verkaufen versuchst, dass bei Dir alles völlig problemlos und fehlerfrei abläuft 😉


Schau immer zuerst in den eigenen Spiegel, bevor Du in den Spiegel der Anderen schaust!

Grenzenlose Grüße, Tobi

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Artikel-Fakten & Feedbacks:

Nummer: 52 | 6K: KARMA | Themenbereich: Reflektion | Grundlagen: Persönliche Meinung- und Erfahrung (Tobi) | Lesezeit: 2-3min | Schwierigkeit der Umsetzung: schwer

Wie alle unsere Artikel stellt auch dieser nur einen winzigen Auszug aus einem riesigen Themenkomplex dar und ist damit stets nur die Spitze des Eisbergs. Die Inhalte beinhalten „immer“ auch subjektive Meinungen und Empfindungen. Selbstredend fallen Dir hunderte weitere Fakten und Anreize ein, die Du möglicherweise als besser geeignet empfindest. Deswegen freuen wir uns auf dein Feedback und deine Kritik – wie immer nur dann, wenn Du sachlich und anständig bleibst und deine Kritik konstruktiv und angebracht ist

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Über Tobi 68 Artikel
Alter: Ende der 30iger | Ort: Hamburg | Beruf: Unternehmer, Gründer von N-Limits | IHK-Abschlüsse: gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, gepr. Wirtschaftsfachwirt, gepr. Betriebswirt, Ausbildereignung nach AEVO